Paul


Als ich mein Paulchen bekam, war er 14 Wochen alt, süß und niedlich wie jeder andere Welpe auch, versteht sich. Aber nach einiger Zeit zeigte mir Paul, dass er nicht nur süß und niedlich, sondern auch ganz anders sein kann.

Und die Misere begann. Paul bestand nur aus Unsicherheiten. Er zog an der Leine, bellte Mülltonnen an, biss in ihre Reifen, Radfahrer waren gefährliche Geschöpfe. Kinder, ja Kinder schienen für ihn noch schlimmer zu sein. So dass es dann an meinem Geburtstag soweit war, dass Paul den 6-jährigen Sohn meines Lebensgefährten biss. Es waren zwar nur kleine Welpenzähne und es war Gott sei Dank nichts passiert. Aber Pauls Verhalten war einfach nicht mehr tragbar. Paul war schlecht sozialisiert und hatte aus seiner Wurfkiste nichts Gutes mitbekommen. Hätte ich Silvia damals schon gekannt, so hätte ich sie auf jeden Fall bei der Züchter- und Welpenauswahl hinzugezogen. Ich denke, damit kann man schon im Vorfeld einige Probleme blocken.

Naja, was habe ich gemacht – versucht diesen Situationen aus dem Weg zu gehen, aber war das denn tatsächlich die Lösung?! Ich suchte im Internet nach einer geeigneten Hundeschule. Erfolglos! Es mußte ja dringend was mit Paul unternommen werden, damit alle ruhig und zufrieden leben konnten. Alleine ohne professionelle Hilfe würde ich das nicht schaffen.

Durch Zufall traf ich auf einer Geburtstagsfeier meine Cousine. Sie erzählte mir, daß sie mit ihrer Hündin zur Hundehalterberatung Silvia Hüllenkremer geht und sehr zufrieden mit den Ergebnissen war. Ich fragte sofort, wie und wo kann ich diese Frau treffen. Es dauerte keine 5 Minuten und ich hatte Silvia schon am Telefon. Fix vereinbarten wir einen Termin für ein Einzeltraining. Noch wußte ich nicht, daß sich von da an viele Dinge ändern würden.

Der erste Termin:

Nach einer intensiven Unterhaltung, in der ich erstmal alle Probleme mit Paul schilderte, wurde mir ganz klar, daß ICH der größte Knackpunkt an vielen Dingen war. Wie ich ja eingangs schon erwähnte, Paul war süß und niedlich und so behandelte ich ihn ja auch – frei nach dem Motto: Mein Baby! Damit sollte von nun an Schluss sein und Silvia zeigte mir wie einfach das sein sollte.

In der Hundehalterberatung wurde mir ganz klar gezeigt, daß ich meine Energie ändern mußte. Ich war begeistert und kam aus dem Stauen nicht mehr raus. Silvia zeigte mir wie ich mich und Paul ändern kann. Wie schon gesagt, auch ich mußte mich drehen und anders werden. Schon in diesen ersten Stunden, in denen sich Silvia ganz in Ruhe ohne Stress und Zeitdruck mit mir und Paul beschäftigte war mir klar, ich hatte die richtige Trainerin gefunden. Paul machte solche Fortschritte und das eigentlich schon nach wenigen Minuten.

Ich fand es unglaublich, schon nach den ersten Übungen zeigte sich, daß Pauls Verhalten durchaus zu ändern war. Wir machten Übungen mit der Mülltonne, arbeiteten mit Kindern, übten Pauls Verhalten wenn Besucher klingelten usw.. Alles so spannend, weil man immer wieder verblüfft ist, wie einfach die Arbeit mit dem Hund sein kann. Heute bellt Paul nicht mehr wenn Radfahrer kommen oder Besucher, Mülltonnen sind tabu, usw.

Spannend ging es auch weiter in den Welpenstunden, die wir von da an besuchten. Hier ging es nicht um Sitz, Platz, Fuß, nein, hier lernen schon die ganz Kleinen miteinander zu kommunizieren, auf hündisch versteht sich. Es hat echt Spaß gemacht. Wir unternahmen auch immer etwas anderes, so dass es nie langweilig war. Was ich auch ganz toll fand, war der Austausch mit den anderen Hundehaltern innerhalb der Gruppe. Auch hier kann man immer wieder ein Stückchen für sich mitnehmen.

Nachdem Paul dann große Erfolge machte, konnten wir von der Welpenstunde rüber in die Gruppenstunde. Toll, hier wurde auch ganz viel mit den Hunden in einer angenehm lockeren Atmosphäre trainiert. Wir machten tolle Spaziergänge mit Schleppleine und Freilauf, wir fuhren zum Training in die Stadt, um Stresssituationen zu trainieren, wie z.B. Aufzug fahren, Cafebesuche usw. Paul machte sich gut, das Training schien auch ihm gut zu tun.

Das Seminar zur Rudelführung hat mir die Augen geöffnet, ich konnte Zusammenhänge besser verstehen und es wurden viele praktische Tipps vermittelt. Mit der Weihnachtsfeier im Dezember 2010 mußten wir uns leider für eine Weile verabschieden, da Paul eine Operation an der Elle hatte, die eine längere Ruhepause mit sich bringt. Aber nichts desto trotz haben Silvia und ich uns im Einzeltraining zu Hause immer wieder getroffen.

Und was soll ich sagen, Paul wedelt mittlerweile mit der Rute, wenn die Kinder am Wochenende bei uns sind. Ich kann entspannt ins Wochenende mit den Kindern, wäre vorher nicht möglich gewesen. Da wäre ich eher übers Wochenende ausgezogen. Alles Schnee von gestern! Und neben den Problemen, die wir beseitigt haben, sind Paul und ich mittlerweile ein gutes Team. Auch ich habe mich durch Paul geändert, anders hätte es nicht funktioniert. Ich habe gelernt mich mehr durchzusetzen und klar anzuzeigen, was mir wichtig ist.

Wenn Paul mit seinem Bein wieder richtig laufen darf, dann steht für uns ganz klar fest: Wir gehen wieder zu Silvia in die Hundehalterberatung, denn hier lernt man nie aus und das mit Freude und Spaß.

Ja, und wenn wir demnächst in Urlaub fahren, dann darf der Paul zu Silvia und Nachhause, dann kann ich meinen Urlaub in Ruhe genießen, weil ich weiß, dass mein Paulchen in den besten Händen ist. Paul kennt sich bei Hüllenkremers aus, versteht sich mit den beiden Briards und auch mit den beiden Kaninchen. Also paßt hier alles, um sich wohl zu fühlen und mit Spaß noch etwas zu lernen.

Fazit: Mit dem richtigen Hundehalterberater an der Seite klappt´s auch mit dem Hundleben!

Ganz lieben Dank an Silvia und Thomas, die mir soviel gezeigt haben, Paul und mein Leben einfacher zu gestalten. Und vielen Dank für die ganze Zeit, die Ihr in jeden einzelnen Eurer Hundehalter Kunden mit Freude und Ruhe investiert!

Nicht nur mit zahlreichen praktischen Übungen und Tipps half mir Silvia, durch ihre Beratung konnte ich auch die Ernährung von Paul optimal umstellen.

Silvia, gut das es dich gibt! …..und dich Thomas auch!

Britta und Paul